Persönlichkeit und Sucht – Zusammenhänge, Risiken, Interventionen

Dass bestimmte Persönlichkeitszüge Suchterkrankungen herbeiführen oder zumindest begünstigen können, ist eine Vorstellung, die in der Populärpsychologie schon lange besteht. Demnach herrscht die Idee vor, dass eine bestimmte Persönlichkeitsstruktur für Sucht prädestiniert. Besonders Sigmund Freud hat in seinen Überlegungen zum oralen Charakter diese Vorstellung popularisiert. Die Idee dabei war, dass das exzessive und aus der Erwachsenenperspektive Jetzt weiterlesen >>>

Alkoholerziehung – eine unterschätzte Methode der Suchtprävention

Eltern spielen in der psychischen Entwicklung ihrer Kinder die wichtigste Rolle. Neben den genetischen Einflüssen, die bei Sucht etwa 50% der Risiken einer Suchterkrankung ausmachen, sind es vor allem die psychosozialen Faktoren, die das Verhalten der Kinder entscheidend beeinflussen. Dazu gehören Familienatmosphäre, Wohn- und Lebensbedingungen und der elterliche Erziehungsstil. Vor allem das Modelllernen ist für Jetzt weiterlesen >>>

Jugend und Sucht – Entwicklungsaufgaben für Suchtprävention

Die Suchtprävention fokussiert besonders auf das Jugendalter, weil in dieser Lebensphase die Grundlagen für problematisches Konsumverhalten und spätere Suchtstörungen gelegt werden. Das Jugendalter ist für die Entstehung von Suchtstörungen die wichtigste Lebensphase. In der Kindheit und Jugend entstehen erstmals Wirkungserwartungen an Suchtmittel. Durch Modelllernen werden Konsum und Konsumfolgen intrapsychisch als positiv und erstrebenswert beobachtet und Jetzt weiterlesen >>>

Das Cave-In-Syndrom und die Suchtgefahr: Wenn die häusliche Höhle zum Gefängnis wird.

Jetzt, wo die Corona-Auflagen endlich nach und nach fallen, merken manche Menschen, dass sie sich an Home-Office und Social Distancing mehr gewöhnt haben, als es ihnen recht sein kann. Das Leben in den eigenen vier Wänden entpuppt sich dann mehr und mehr als Isolation und Vereinsamung. Die Situation erinnert an einen Vogel, der zu lange Jetzt weiterlesen >>>

Wir suchen für eine Forschungsstudie Frauen und Männer im Alter von 60+ Jahren, die Probleme im Zusammenhang mit dem Glücksspiel hatten oder haben

Zum Hintergrund Das Bundesministerium für Gesundheit fördert eine Forschungsstudie, die sich mit dem Thema „Glücksspielsucht im Alter“ beschäftigt. Übergeordnetes Ziel ist es zum einen, besondere Risikobedingungen eines problematischen Glücksspielverhaltens unter älteren Betroffenen (60+) herauszuarbeiten. Zum anderen sollen zentrale Ansatzpunkte für Präventions- und Hilfemaßnahmen bestimmt werden, die sich an den Bedürfnissen dieser Altersgruppe ausrichten. Die Umsetzung Jetzt weiterlesen >>>