Die Odyssee – das Urbild süchtiger Betäubung (Kultur- und Sozialgeschichte der Sucht #2)

Homers Odyssee, geschrieben im neunten Jahrhundert v. Chr. ist durch die Verfilmung von Christopher Nolan wieder in ein breites öffentliches Bewusstsein gerückt. Die Episode der Lotusesser gehört zu den kürzesten, psychologisch aber gehaltvollsten Abschnitten der Odyssee. Homer beschreibt darin nicht einfach den Konsum einer berauschenden Pflanze. Er zeigt, wie die angenehme Wirkung einer Substanz Erinnerung, Jetzt weiterlesen >>>

Pornosucht und exzessive Sexualität bei Männern

Es geht im Folgenden um problematischen Pornografiekonsum als mögliche Erscheinungsform einer zwanghaften sexuellen Verhaltensstörung (Compulsive Sexual Behaviour Disorder, CSBD). Entscheidend für eine CSBD sind nicht eine hohe sexuelle Aktivität oder häufiger Pornografiekonsum, sondern anhaltender Kontrollverlust, die Vernachlässigung anderer Lebensbereiche und erhebliche negative Folgen im Leben der Betroffenen. Digitale Pornografie kann durch ständige Verfügbarkeit, Neuigkeitsreize und Jetzt weiterlesen >>>

Der lange Weg zu sich selbst (Suchttherapiebaustein #3)

Was Odysseus Suchtkranken über Betäubung, Rückfälle, Resilienz und das Leben insgesamt sagen kann Vor fast dreitausend Jahren erzählte Homer in seinem Epos „Odyssee“ von einem Mann, der nach dem Trojanischen Krieg nur noch eines will: nach Hause. Doch aus der kurzen Überfahrt werden zehn Jahre. Odysseus gerät in Stürme, verliert Gefährten, wird verführt, betäubt, festgehalten Jetzt weiterlesen >>>

Selbstfürsorge bei Sucht: Ein wichtiger Schritt aus der Abhängigkeit

Selbstfürsorge bei Sucht ist ein zentraler Bestandteil auf dem Weg aus abhängigem Verhalten.Viele Betroffene kümmern sich während ihrer Suchterkrankung schlechter um ihreGesundheit, ziehen sich sozial zurück oder verlieren den Kontakt zu Menschen, die ihnenguttun könnten. Gleichzeitig nehmen Scham, Abwehr, Verharmlosung und Leugnen zu, sodass Hilfe von außen schwer oder gar nicht ankommt. In diesem Kontext Jetzt weiterlesen >>>

Sorgenfülle und Sorglosigkeit (Sucht und Emotionen #16)

Sorge ist ein ambivalentes Gefühl im Leben von Suchtkranken  Sorglosigkeit kann sich zwischen gesunder Gelassenheit und gefährlicher Verantwortungslosigkeit bewegen. Für Wohlbefinden und psychische Gesundheit ist es wichtig, die richtige Balance hinsichtlich Selbstfürsorge und Gelassenheit zu finden. Eine Perspektive des Kümmerns gehört ebenso zum Leben wie die Fähigkeit, quälende Gedanken auszuschalten. Oft wird heutzutage die Achtsamkeit Jetzt weiterlesen >>>