Geophagie: Süchtig nach Erde! – eine Verhaltenssucht !?

Der Titel dieses Beitrags „Süchtig nach Erde!?“ verheißt etwas Grünes, Ökologisches, Gesundes. Darum geht es aber bei dem folgenden „Süchtig nach Erde“ nicht. Zumindest nicht vordergründig. Sicher entstammen wir alle der Erde und sollten wieder zu einem guten, ökologisch gesunden Verhältnis zur Natur, Umwelt, Schöpfung – oder wie auch immer man den Planeten bezeichnen mag – kommen. Die berühmte amerikanische Autorin Pearl S. Buck (1892 – 1973) hat 1931 den Roman „The Good Earth“ (deutsch „Die gute Erde“, 1933) geschrieben: Eine Hommage an die nährende Erde. Aber es dreht sich im folgenden Beitrag um ein sehr spezielles Phänomen des Bezugs von Menschen zur Erde. Es handelt sich um ein wenig bekanntes Phänomen der Verhaltenssucht. Die Geophagie, die Sucht, Erde zu essen. Früher war dies auch in Europa weit verbreitet, heutzutage ist es fast nur noch aus Afrika bekannt.

Erde essen – eine alte Gewohnheit der Menschen

Mit Erdeessen, griechisch Geophagie, wird das Phänomen bezeichnet, bestimmte Erdsorten zu essen, das bei Tieren häufig und vereinzelnd sowie historisch insbesondere in Notzeiten auch beim Menschen beobachtet wird. Hierbei wird dann gelegentlich von „essbaren Erden“ gesprochen. In der Psychopathologie ist ein ähnliches, aber nicht gleichartiges Phänomen, auch als Pica-Syndrom bekannt. Dieses besteht darin, dass Schmutz, Dreck oder auch Gegenstände vertilgt werden. Hierum geht es in diesem Beitrag nicht. Auch essen Menschen immer wieder ausschließlich aus Armut und Verzweiflung Erde. Um diese extremen Notlagen der Ernährung geht es im Folgenden Beitrag auch nicht. Mehr dazu findet sich unter „Die Menschen und das Dreck-Gebäck“. Wenn man also von Hungersnöten, Kriegen und extremen Krisen absieht, taucht historisch immer wieder das lustvolle oder vorgeblich gesundheitsförderliche Phänomen des Essens von Erde auf, bevorzugt Sorten wie Lehm, Löss, Termiten- und Ameisenhügeln.

Kleine Kulturgeschichte der Geophagie

In Meyers-Konversationslexikon (4. Auflg., 1888-1890) wird berichtet: „Das Erdeessen findet sich beispielsweise in den Sandsteingruben des Kyffhäuser und im Lüneburgischen, wo die Arbeiter einen feinen Ton, die sogenannte Steinbutter, auf das Brot streichen. Andre Gegenden Europas, in denen Erdeessen vorkommt, sind Steiermark, Treviso (Oberitalien), Sardinien, wo die Erde wie andere Lebensmittel auf den Markt gebracht wird; der äußere Norden von Schweden und die Halbinsel Kola, wo die Erde, eine als Bergmehl bezeichnete Infusorienerde, unter das Brot verbacken genossen wird“.

In Persien war das Essen lehmhaltiger Erde im 19. Jahrhundert so weit verbreitet, dass ein obrigkeitsstaatliches Verbot dagegen erlassen wurde. Weiter heißt es in Meyers-Konversationslexikon: „Auch die Damen der spanischen und portugiesischen Aristokratie betrachteten einst die Erde von Ertemoz als große Delikatesse. Neben diesem Gebrauch, die Erde als Nahrungsmittel zu genießen, der sich auf alle Tropenländer und viele subtropische Gebiete erstreckt und in Amerika und Afrika am verbreitetsten ist, findet sich z. B. in Nubien die Sitte, Erde als Arzneimittel zu genießen. An andern Orten ist diese Sitte mit religiösen Motiven vermischt, und an andern erscheint sie als religiöse Handlung allein, wie auf Timor.

Für die so weit verbreitete Sitte des Erdeessens dürfte es viele, grundverschiedene Ursachen geben. Nicht ausgeschlossen ist, daß die Erde einen gewissen Wohlgeschmack hervorrufen könne; abgesehen davon sind viele Erdarten salzhaltig, so daß der Genuß der Erde in vielen Fällen als Ersatz des Salzgenusses angesehen werden kann. Ferner kommt E. im Verlauf verschiedener, zumeist in den Tropen heimischer Krankheiten vor, namentlich bei der durch den Darmschmarotzer Anchylostomum duodenale (s.d.) hervorgerufenen Anämie. Charakteristisch für den pathologischen Erdeesser ist der Hängebauch, allgemeine Abmagerung, Anschwellung der Leber und Milz.

Auffällig ist die Häufigkeit des Vorkommens pathologischen Erdeessens im kindlichen Lebensalter. Schließlich kann das E. auch einen perversen Nahrungstrieb darstellen, wie er sich bei Bleichsüchtigen und Hysterischen, auch bei jüngeren Mädchen findet (Pica chlorotica), die z. B. Kreide, Schiefer, Griffel in den Mund nehmen und daran kauen, auch alten Mörtel essen“. Erstaunlich ist vor allem das große Interesse, dass Erdeessen zur damaligen Zeit erregt hat. Das Meiste von den damaligen Beobachtungen und Interpretationen ist heute nicht mehr gegenwärtig.

Erdeessen verschwindet im Zuge der Industrialisierung im Westen

Für die auf verschiedenen Kontinenten so weitverbreitete Sitte des Erdeessens dürfte es viele, sehr unterschiedliche Ursachen geben. Neben Armut, Not und Tradition ist es naheliegend, dass die Erde einen gewissen Wohlgeschmack hervorrufen kann, etwa durch ihr innehaltige Mineralien (z.B. Eisen, Magnesium, Carbonate). Außerdem sind viele Erdarten salzhaltig, so dass der Genuss der Erde in vielen Fällen als Ersatz des Salzgenusses in Speisen angesehen werden kann. Auch bei Blutarmuterkrankungen, die besonders in den Tropen durch Darmparasitenbefall ausgelöst werden, ist Erdeessen als Heilmethode bekannt.Im Laufe des 19. Jahrhunderts sind diese Traditionen im Zuge der industriellen Nahrungsproduktion in Europa und Nordamerika weitgehend verschwunden. In der Alternativmedizin werden auch heutzutage noch essbare oder in Wasser auflösbare und somit trinkbare Erden, etwa in Form von Heilerde sowie Ähnlichem, angewandt. Sie gelten als Mittel gegen Durchfall, Blähungen und Reflux, aber auch bei Mineralienmangel und Schwangerschaftsbeschwerden.

Klar, irgendwie ernährt die Erde uns alle. Aber so direkt? 

30 bis 80 Prozent der Menschen in Afrika, insbesondere Frauen, essen regelmäßig lehmhaltige Erde – das nennt man Geophagie. Dabei werden täglich immerhin zwischen 100 und 400 Gramm konsumiert. „Vor allem schwangere und stillende Frauen haben praktisch immer Erde dabei. Man kann das am Markt günstig erwerben“, sagt Dr. Ruth Kutalek vom Zentrum für Public Health der MedUni Wien (Institut für Sozialmedizin). Die Ursache dieses Verhaltens, das es früher auch weit verbreitet in Europa und Asien gab, ist noch ungeklärt und weitgehend unerforscht.

Vor wenigen Jahren konnte eine Studie an der MedUni Wien zeigen, dass es sich dabei um ein Verhalten mit Suchtcharakter handelt. Viele Konsumentinnen in der Studie, die im Norden Ugandas durchgeführt wurde, berichten davon, dass Erdeessen sie süchtig macht und sie immer wieder Verlangen nach „Erdsnacks“ verspüren und dem auch nachgehen müssen. Die Konsumentinnen sind auffällig häufig schwanger, so dass Zusammenhänge mit dem veränderten Mineralienstatus in Schwangerschaften vermutet werden können. Aber auch Nicht-Schwangere und Männer berichten von Geophagie.

Schon seit Urzeiten isst der Mensch Erde 

Manche Wissenschaftler vermuten Eisenmangel als Hauptgrund für Geophagie. Zwar sei diese Annahme durch Studien nicht ausreichend bestätigt, schreiben Forscher aus Französisch-Guyana. Aber viele Indizien deuteten auf einen Zusammenhang hin. Außerdem könnten Stoffe, die in tonhaltiger Erde enthalten seien, Vergiftungen vorbeugen oder akute Magenvergiftungen lindern. Das sei für den Menschen im Laufe der Evolution sehr wichtig gewesen, so dass sich eine solche Gewohnheit entwickelt haben könnte. Frau Dr. Kutalek (Universität Wien) untersuchte Bodenproben, die auch auf afrikanischen Märkten als essbar verkauft wurden, auf Arsen hin. Es fanden sich aber keine erhöhten Spuren dieses Schwermetalls. 

Schon seit Urzeiten isst der Mensch Erde. Wahrscheinlich haben wir dieses Verhalten spontan initiiert und von anderen Primaten übernommen. An der Grenze zwischen Sambia und Tansania in Ostafrika entdeckten die Forscher aus Französisch-Guyana Indizien, dass bereits Homo Habilis spezielle Erden sammelte und verzehrte. Auch an europäischen Ausgrabungsstätten wurden demnach Zähne aus der Jungsteinzeit mit entsprechenden Abnutzungserscheinungen durch Geophagie gefunden. Es ist also davon auszugehen, dass Frühmenschen in weiten Teilen der Erde auch Geophagen waren. Eine Erklärung hierfür könnten auch Mangel- und Hungerzeiten gewesen sein.

Bis weit in die Neuzeit hinein sei das Essen von Erde auch in Europa verbreitet gewesen, sagt die Wiener Medizinanthropologin Kutalek. Heute gebe es das Phänomen noch in Teilen der USA, in Lateinamerika, in Indien und vor allem in afrikanischen Ländern. In Europa könne man spezielle Erde zum Essen in exotischen Supermärkten kaufen. Wie viele Menschen tatsächlich zugreifen, sei jedoch unklar. 

Mengen, Konsumgewohnheiten, Verlangen

Von den afrikanischen Konsumentinnen werden täglich immerhin meist 100 bis 400 Gramm lehmartige Erde konsumiert. „Vor allem schwangere und stillende Frauen haben praktisch immer Erde dabei. Man kann das am Markt günstig erwerben“, sagt Dr. Ruth Kutalek vom Zentrum für Public Health der MedUni Wien (Institut für Sozialmedizin). Die Ursachen dieses Verhaltens sind noch immer völlig unaufgeklärt und somit weitgehend unerforscht. Jetzt konnte eine Studie an der MedUni Wien zeigen, dass es sich dabei oft auch um ein suchtartiges Verhalten handelt. Die beobachteten und befragten Probandinnen berichteten vor allem von starkem Verlangen (Craving), dass sie immer wieder zu den Erdhappen greifen lässt. Sie konsumieren diese wie Snacks öfters tagsüber. Wenn sie keine Erdsnacks zur Verfügung haben, fühlen sie sich unwohl und versuchen, möglichst schnell neue zu besorgen.

Die Abhängigkeit vom Erdeessen steht im Zentrum des Papers der Wiener Forschungsgruppe, das im renommierten „The American Journal of Tropical Medicine and Hygiene“¹ erschienen ist, und das aus den Diplomarbeiten der drei Medizin-Absolventen Lena Hübl, Stephan Leick und Lukas Güttl unter der Leitung von Dr. Kutalek am Zentrum für Public Health entstanden ist. Beschrieben wird das Erde-Essen darin als „Craving“, als Substanzverlangen. Die AutorInnen sehen es ähnlich wie Heißhunger auf Schokolade oder als eine Art „Belohnung“. Dr. Kutalek: „Diese Menschen konsumieren Lehmerde oft als Snack zwischendurch und berichten, dass sie ohne die Substanz nicht auskommen können.“ Das Erdeessen scheint insgesamt eine starke intrapsychische Verstärkung, vor allem durch Wohlbefinden und Glücksgefühle, auszulösen.

Entgiftende Wirkung?!

Der Hintergrund des Verhaltens könnte aber noch ein anderer sein. Die Gründe für Geophagie sind also vielschichtig: In der Erde sind Lehmanteile enthalten, die Giftstoffe (Toxine) binden, ähnlich wie in Kohletabletten gegen Durchfallerkrankungen. Diese Lehmanteile können einerseits den pH-Wert der Magensäure beeinflussen und gegen Reflux wirken – viele der Frauen in Afrika ernähren sich hauptsächlich von Mais, Maniok und Bohnen, so dass schnell Sodbrennen entsteht –, andererseits gibt es Hinweise, so Kutalek, dass die Erde auch gegen Schwangerschaftsübelkeit wirkt.

Viele Frauen berichten auch, dass sie nur während der Schwangerschaften Erde gegessen haben. Insgesamt gilt das Erde-Essen bei vielen afrikanischen Ethnien als „weiblich“ und der vermehrte Verzehr von Erde steht als Zeichen dafür, dass eine Frau schwanger ist. Männer greifen aber, so die MedUni Wien-ExpertInnen, immer häufiger zu Erde, vor allem weil Lehmerde auch als natürliches Stimulans gilt. Besonders der an Flussufern oft anzutreffende Lössboden und die Erde aus Termitenhügeln sind beliebt. Auch aus der Naturmedizin hierzulande ist die äußerliche und innerliche Anwendung von Lössböden bekannt.

Das Suchtartige bei der Geophagie

Nicht alles, was mit Geophagie oder gar Pica zusammenhängt, lässt sich als suchtartiges Verhalten verstehen. Die Pica trägt klar Züge eines bizarren, sonderbaren Verhaltens und weist außerdem auch viele Elemente zwanghaften Verhaltens auf. Was bei der Geophagie in manchen Fällen auffällig ist, sind die Suchtsymptome „Craving“ (unwiderstehliches Verlangen) und Dosissteigerung. Besonders das starke Craving nach lehmhaltiger Erde ist auffällig, wobei dieses Verhalten in erster Linie von Schwangeren berichtet wird. Es werden dann während des Tages immer wieder Snacks eingenommen, auf die Heißhunger und Verlangen besteht, und deren Konsum ein Gefühl der schnellen Befriedigung („instant gratification“) mit sich bringt. Dass diese Snacks eingenommen werden müssen, selbst wenn toxische Inhaltsstoffe enthalten sein können, spricht für den Suchtcharakter des Verhaltens. Es ist schwer, sich diese Verhaltensgewohnheit abzugewöhnen.

Primaten lieben bestimmte Erden

Interessanterweise findet sich gerade bei unseren nächsten biologischen Verwandten, den Primaten, die Gewohnheit des Erdeessens in vielen Formen. Vier Gründe für die Aufnahme von Erde durch Primaten können angenommen werden²: 

  1. Erdmineralien absorbieren Giftstoffe wie Phenole und Sekundärmetaboliten,
  2. die Aufnahme von Erde puffert die Magensäure und reguliert die pH-Wert im Verdauungstrakt in günstiger Weise,
  3. Erde wirkt Durchfall entgegen und stabilisiert die Verdauung,
  4. Erde wirkt gegen Endoparasiten, vor allem im Darmbereich.

Zusätzlich ist davon auszugehen, dass aus der Erde Mineralstoffe und andere Spurenelemente aufgenommen werden, um eine nährstoffarme Ernährungsweise anzureichern und die Eisenversorgung des Körpers zu verbessern. Insbesondere von schwarz-weißen Stummelaffen, Berggorillas und Schimpansen ist bekannt, dass sie Erde essen. 

Und jetzt? Die Zukunft der Geophagie!?

Da Erdeessen als solches nicht schädlich sein muss, wenn die Inhaltsstoffe kontrolliert sind, kann man der Geophagie gewiss eine Zukunft vorhersagen. So wie auch Salze aus dem Boden gewonnen werden, könnten auch besonders schmackhafte, mineralienreiche Böden, die auf Schadstoffe kontrolliert sind, auf dem Speiseplan landen. Auch in Wasser oder anderen Flüssigkeiten aufgelöst, sind diese Erden sicher genießbar. Ob sich daraufhin ein Verlangen oder gar ein Selbstkontrollproblem entwickelt, bleibt abzuwarten. Besonders innovative Wissenschaftler, wie etwa am Geschmackslabor an der Universität Graz, experimentieren und forschen schon zu Erdmenüs. 

Auch in der Heilkunde, besonders in Bezug auf Magenverstimmungen und -probleme, haben Heilerde einen festen Stellenwert. Dies geht vor allem auf die Arbeiten des Naturmedizinpioniers Adolf Just (1859 – 1936) zurück. 

Ob die Geophagie jedoch ein psychisches Problem im Sinne einer relevanten Verhaltenssucht darstellt, muss zunächst noch offenbleiben. Zentrales Kriterium hierfür wäre neben Craving und Dosissteigerung selbst- und fremdschädigende Aspekte. Diese könnten bei schwangeren Erdsüchtigen, die trotz toxischer Inhaltsstoffe nicht abstinieren können, durchaus gegeben sein. Wichtig wären weitere Erforschung von Ursachen, Symptomen und Konsequenzen dieses Verhaltens. Hier könnten Psychopharmakologie, Toxikologie, Gynäkologie und Suchtforschung konstruktiv kooperieren. Akut gilt es Vergiftungen durch toxische Inhalte der konsumierten Böden zu vermeiden. Aber auch die Chancen im Bereich Ernährung und Stimmungsbeeinflussung sind stärker in den Blick zu nehmen. Die besondere Rolle der Geophagie in der Schwangerschaft ist weiter zu erforschen. 

Weiterführendes

https://www.youtube.com/watch?v=wv0B0__gOvE (Laura Weissenberger: Afterthouhts „Erde essen“)

https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Warum-viele-Afrikaner-Erde-essen-296427.html

https://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/geophagie-warum-essen-menschen-erde-a-1125915.html

Leckerer Dreck: Erdtiramisu und andere Köstlichkeiten. DLF zu den Forschungen von Dr. Fritz Treiber, Geschmackslabor Universität Graz

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20161205_OTS0022/geophagie-erde-essen-als-suchtartiges-verhalten

Schrickel, Andrea (2011). Adolf Just (1859 – 1936). Ein bedeutender Vertreter der Naturheilhunde im 19. Und frühen 20. Jahrhundert. Magdeburg: Unveröffentlichte Dissertation an der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

 ¹ Huebl, Lena et al. (2016). Geophagy in Northern Uganda: Perspectives from Consumers and Clinicians. Am. J. Trop. Med. Hyg. 95(6), 1440 – 1449.

 ² R. Krishnamani, W.C. Mahaney: Geophagy among primates: adaptive significance and ecological consequences. In: Animal Behaviour. 59, Nr. 5, 2000, S. 899–915. doi:10.1006/anbe.1999.1376. PMID 10860518.

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