Fortbildungen zu Themen im Bereich Klinische Psychologie – Psychiatrie – Psychotherapie in 2026 (Seminare und Kurse) 

Auch in 2026 biete ich wieder etliche Fortbildungsseminare zu klinisch psychologischen, psychiatrischen und psychotherapeutischen Themen an. Diese finden entweder in meiner Praxis in Köln oder in Ihrer Einrichtung statt. Folgende Themen sind möglich. Verwandte Themen auf Anfrage:

(1) Suchtstörungen – Basics zu Entstehung, Prävention und Behandlung (1 Tag oder extended 2 Tage)

Die biopsychosozialen Risikofaktoren einer Suchtentstehung; evidenzbasierte Prävention und Behandlung, vor allem suchttherapeutische Ansätze.

(2) Praxis der Rückfallprävention bei Substanz- und Verhaltenssüchten (1 Tag)

Rückfälle treten bei Suchtkranken häufig auf. Wie können sie verhindert oder möglichst schnell beendet werden. Grundkenntnisse zur Rückfallarbeit bei allen Suchtstörungen.

(3) Sucht und Familie – Partnerschaft: Rolle der Angehörigen, Hilfen, Beratung und Coaching (1 Tag) 

Auswirkungen einer Suchterkrankung auf Familie und Partnerschaft. Rolle der Angehörigen. Stärkung der Ressourcen und Resilienzen. Paarbehandlung als Ansatz.

(4) Sucht und Familie – Kinder: Grundlagen zu Risiken, Resilienzen und Prävention (1 Tag) 

Kompaktseminar zu den Entwicklungsrisiken für Kinder suchtkranker Eltern, den zentralen Erkenntnissen von 40 Jahren internationaler Forschung und den Möglichkeiten von Prävention und Resilienzförderung.

(5) TRAMPOLIN Plus – ein evidenzbasiertes Programm für Kinder suchtkranker und psychisch kranker Eltern (2 Tage)

Das evidenzbasierte TRAMPOLIN-Programm für Kinder (8-12 Jahre) suchtkranker und psychisch kranker Eltern vermittelt auf spielerische Weise Kompetenzen und Resilienzen zum Umgang mit sich selbst und der oft schwierigen häuslichen Situation. In insgesamt 9 Modulen von Selbstwert, Psychoedukation bis Sich-Hilfe-Holen lernen die Kinder bessere Emotionsregulation, positive Selbststeuerung und Problemlösefähigkeiten für den Alltag.

(6) FASD und Co.: Grundlagen zu Fetalen Alkoholspektrumstörungen – Risiken, Symptomatik, Hilfen, Prävention (1 Tag)

Auswirkungen pränatalen Alkohol- und Drogenkonsums sowie pränatalen Hyperstresses auf die Embryonalentwicklung. Die wichtigsten internationalen Forschungsergebnisse zu FASD. Besonders wichtig: Wirksame Prävention und umfassender Kinderschutz von der Zeugung bis zum 3. Lebensjahr.

(7) Angststörungen – Ängstlichkeit, Furcht, Angst und Panik: Grundlagen zur Entstehung und Behandlung (1 Tag oder in erweiterter Form 2 Tage)

Alles rund um Angststörungen – Formen, Entwicklung, Risiken, Behandlung, Prävention sowie Transgenerationalität.

(8) Das schwierigste und wichtigste Gefühl: Scham. Nutzbarmachung für Psychotherapie und Veränderung (1 Tag)

Formen und Bedeutung von Scham. Benigne und maligne Scham. Beschämung und Befreiung von Scham. Scham und Missbrauch. Scham im Kontext der häufigsten psychischen Störungen. Umgang mit chronischer Scham. 

(9) Emotionsfokussierte Suchttherapie – Angst, Trauer, Gleichgültigkeit, Scham, Reue und mehr (2 Tage)

Emotionen spielen in der Entstehung und Behandlung von Suchtstörungen, aber auch bei Rückfälligkeit, eine zentrale Rolle. Zentrale Elemente und Handlungsmodule emotionsfokussierter Suchttherapie.

(10) Chronische Einsamkeit – Grundlagen, Verlaufsformen, Hilfen (1 Tag oder in erweiterter Form 2 Tage)

Einsamkeit in chronischer Form ist Verursacher, Begleiter, aber auch Konsequenz vieler psychischer Störungen und sozialer Problemlagen. Wie entsteht sie, was bedeutet sie und – vor allem – wie kann man damit umgehen, so dass der einsamkeitsbedingte Stress geringer wird.

(11) Männer und psychische Gesundheit – Grundlagen und Verbesserungen der „Mental Health“ bei Männern (1 Tag oder in erweiterter Form 2 Tage)

Männer brauchen psychische Gesundheit. Heutzutage mehr denn je. Und Männer können psychische Gesundheit! Wie geht dies ohne negatives Labeling (stoisch, emotionsarm, beziehungsunfähig)? Die Potentiale von Männern in männerfreundlicher Atmosphäre entwickeln und neue Dimensionen erschließen. 

(12) Traumatisierung und Traumafolgestörungen (1 Tag oder in erweiterter Form 2 Tage)

Traumatisierungen – oft unerkannt oder unterschätzt – stellen eine erhebliche Gefahr für die psychische Gesundheit dar. Frühkindliche Traumatisierung sind besonders riskant, aber bis ins hohe Alter können sich Traumafolgestörungen entwickeln. Symptomatik, Entwicklung, Behandlung (einschl. EMDR) und Prävention. 

(13) Suizidgefährdung, Suizidprävention und Umgang mit Suizidthemen (1 Tag oder in erweiterter Form 2 Tage)

Das Thema eines Suizids spielt bei vielen chronisch psychisch Kranken, aber auch in akuten psychischen Krisen, eine wichtige Rolle. Hintergrunde, Symptome und Interventionsstrategien.

(14) Der passive Klient – Hintergründe und Interventionen (1 Tag)

Passivität ist ein Kernmerkmal und Problem bei vielen Klientinnen und Klienten in der Sozialen Arbeit. Die Rolle der Fachkräfte, etwa in der Wiedereingliederungshilfe, im Bereich Sucht oder in Forensik und Strafvollzug, wird dadurch ambivalent und belastend: Es geht um psychologisches Verständnis und Interventionsformen bei chronischer Passivität. 

Weitere Informationen:

  • Die Seminardauer beträgt 8 * 45 Min. täglich
  • Zu allen Veranstaltungen werden Begleitmaterialien bereitgestellt
  • Termine: auf Anfrage oder nach Vereinbarung
  • Kosten auf Anfrage

Referent: Prof. Dr. Michael Klein, Klinischer Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut (approb.), mehr als 30 Jahre Erfahrung in Praxis und Forschung

Katholische Hochschule NRW, Deutsches Institut für Sucht- und Präventionsforschung (DISuP), Wörthstraße 10, 50668 Köln 

und 

Praxis für Psychotherapie, Weiterbildung, Supervision und Coaching, Aachener Straße 489, 50933 Köln

Anfragen unter: 

Mikle@t-online.de