Im Rahmen des 9. Deutschen Suchtkongresses, der vom 05. bis 07.09.2016 an der TU Berlin stattfand, konnte eine Vielzahl neuer Forschungsergebnisse aktueller Projekte des „Deutschen Instituts für Sucht und Präventionsforschung“ präsentiert werden. Das DISuP war mit Institutsleiter Prof. Dr. Michael Klein sowie drei wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen auf der diesjährigeren Tagung repräsentiert, welche neben hochaktuellem inhaltlichen Input auch Gelegenheit zur Vernetzung mit fachverwandten Kollegen/innen bot.

Der Kongresspräsident des Vorjahres Prof. Dr. Michael Klein stellte am ersten Kongresstag im Rahmen der Session zum Thema „Suchterkrankungen und soziales Umfeld“ erste Befunde zum Thema „Paartherapie in der Suchttherapie“ vor. Er hatte am Folgetag zudem den Vorsitz des Symposiums „Crystal Meth – besondere Konsumentenmerkmale und praktische Implikationen für das Hilfesystem“ inne, in welchem die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Janina Dyba und Dr. Diana Moesgen ihre aktuellen Forschungsergebnisse der Projekte „Crystal Meth & Familie I + II“ als Vortrag präsentierten. Frau Dyba beleuchtete hierbei Aspekte elterlicher Methamphetaminabhängigkeit und ihre Auswirkungen auf die mitbetroffenen Kinder, während Fr. Dr. Moesgen anschließend die erste Konzeption eines entsprechenden zielgruppenspezifischen Elterntrainings präsentierte.

Als Chair des Symposiums „Suchtprävention- was wirkt?“ stellte Prof. Klein am letzten Kongresstag darüber hinaus aktuelle suchtpräventive Themen vor. Im Rahmen der thematisch verwandten Postersession „Suchtprävention und Suchtpolitik“ präsentierte Fr. Dr. Ulrike Kuhn die Forschungsergebnisse einer Pilotstudie zu regionalen Netzwerkstrukturen in der Versorgung älterer Opiatabhängiger und polyvalent Konsumierender aus dem „Alters-CM 3“ Projekt.